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Tatsächlich bibeltreu? Prüfen Sie selbst!

Um den Schatz der Bibel zu erschließen, muss man ihre Gebrauchsanweisung beachten, d.h. sich "bibel-gemäß" verhalten.

Es werden aber auch falsche Gebrauchsanweisungen angeboten, die bibelgemäß erscheinen.

Ehrfurcht vor Gott ist die Basis aller biblischen Erkenntnis (Spr 1,7)

Diese Ehrfurcht schließt die Ehrfurcht vor seinen höchsten Maßstäben ein.

Andernfalls heißt es irgendwann...

"Dies Volk ehrt mich nur mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir..." (Mt 15,8)

Hinweis: Um Fehleinschätzungen vorzubeugen, wird dringend empfohlen, vor dem Ansehen dieser Tabelle den Vorbereitungstext ganz durchzulesen!

 

 

Vermeintliche Bibeltreue

Echte Bibeltreue

I erkennt die destruktive Wirkung der liberalen Theologie auf den Glauben erkennt die destruktive Wirkung der liberalen Theologie auf den Glauben
II lehnt die Unterscheidung in echte oder unechte Jesus-Worte ab lehnt die Unterscheidung in echte oder unechte Jesus-Worte ab (Projektion)
III lehnt das Dogma, es könne weder eine Schöpfung noch Wunder geben, ab lehnt das Dogma, es könne weder eine Schöpfung noch Wunder geben, ab (Projektion)
1 belehrt die Gemeinde nicht über die absolute Priorität der Qualitätsmaßstäbe Jesu und hält die Unterwerfung unter den Buchstaben (2.Kor 3,6) und die Vorgaben der konservativen Theologie für wichtiger. anerkennt die höchste Priorität (Mt 23,23) der Qualitätsmaßstäbe Jesu Christi ("Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Verlässlichkeit") und weist die Gemeinde immer wieder darauf hin.
2 legt die Bibel den vermeintlich bibeltreuen Denkvoraussetzungen und Erwartungen entsprechend aus. erkennt, dass die Maßstäbe Jesu Christi der verbindliche Schlüssel jeder Auslegung sind.
3 missachtet das Gebot des Paulus, dass der Gläubige erwachsen denken soll, bemüht sich stattdessen, auch auch reife Gläubige in Leitung und Lehre kindlich bis kindisch denken, um unerwünschte Konkurrenz zur eigenen theologischen Institution auszuschalten. respektiert das Gebot des Paulus, bemüht sich, geistlich erwachsenes Denken zu fördern, und setzt es bei Gläubigen in Leitung und Lehre voraus. Anerkennt aber auch das Recht von Gläubigen mit begrenztem Verstand, über den Glauben in kindlicher Weise nachzudenken (Modelle). Unterscheidet wie Paulus zwischem wünschenswerten kindlichen Glauben und geistlich mündigem Denken.
4 verneint die katholische Lehrtradition ("Allein die Schrift") und fordert blinde Anerkennung der eigenen Lehrtradition unter Berufung auf das Wort, dass "jeder Gedanke unter den Gehorsam Christi gefangenzunehmen sei" (2.Kor 10,5) erkennt, dass der Wert jeder theologischen Aussage an den Qualitätsmaßstäben Jesu gemessen werden muss und nicht daran, wieviele Väter des Glaubens der gleichen Ansicht waren.
5 sieht eine Pflicht zum wahrheitsgemäßen Zeugnis und zu ehrlicher Wahrnehmung nur bei den Aposteln. Die Gemeinde ist dagegen theologisch gebunden in der Frage, was sie wahrnehmen darf und was nicht. erkennt, dass das biblische Zeugnis nur durch ehrliche Wahrnehmung (1.Joh 1,1) entstanden ist und dass deshalb auch heute ehrliche Wahrnehmung die Grundlage des christlichen Zeugnisses sein muss (Authentizität).
6 beklagt sich über mangelnde Präsenz in den Medien, aber lässt sich auf einen öffentlichen Wettstreit mit Gläubigen, die sie selbst an den Qualitätsmaßstäben Jesu messen wollen, möglichst nicht ein. tritt für einen ehrlichen Wettstreit der Argumente ein im Vertrauen darauf, dass der heilige Geist sich zu verteidigen weiß (Apg 6,10) und dass die nötige Weisheit im Gehorsam gegenüber den Maßstäben Jesu erworben werden kann (Jak 1,5).
7 versucht die Gläubigen durch Intellektualismus und Anhäufung akademischer Titel zu blindgläubigem Respekt zu bewegen. Macht den Titel, der mit der gewünschten Anpassung an die Lehranstalt einhergeht, zur Voraussetzung, überhaupt in gleichberechtigter Weise zitiert zu werden. Macht es sich dadurch selbst sehr schwer, eigene gravierende Irrtümer einzugestehen ("Sockel-Effekt"). ist sehr zurückhaltend mit dem Präsentieren theologischer Titel entsprechend dem Verbot Jesu (Mt 23,10), damit die Aufmerksamkeit für geistliche Autorität und Überzeugungskraft erhalten bleibt. Nimmt auch Beiträge von Autoren ohne Titel gerne auf, sofern sie gute oder gar bessere Argumente haben.
8 hält die Mehrung des Einflusses für wichtiger als Pflichten, die Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit nahelegen und gibt damit das prophetische Wort auf, das sich nicht der frommen Mehrheitsmeinung unterwirft. opfert niemals eine Wahrheit, um sich Zustimmung und Sympathie zu erkaufen nach dem Vorbilde Jesu, der seinen Jüngern anbot, wegzugehen (Jo 6,67). Nur so bleibt Raum für das prophetische Wort (2.Pe 1,19), das sich nicht der frommen Mehrheitsmeinung unterwirft.
9 schreibt Gott vor, dass er in seinem Wort nur fehlerfreie Aussagen verwenden darf (Irrtumslosigkeitsdoktrin ). gesteht Gott das Recht zu, sich aller Instrumente zu bedienen, die die Bibel nennt, neben absolut zuverlässigen Aussagen auch Meinung (1.Kor 7,12), Missverständnis (Hes 43,18f.! / Mt 13,11 / 2.Pe 3,16) und Täuschung (1.Kö 13, 11 ff! / Hes 20,25).
10 unterstellt und behauptet, dass die Bibel mit den Worten "alle", "keiner", "immer", "niemand" mathematische Aussagen macht, die keine einzige Ausnahme zulässen, um die These von der Irrtumslosigkeit der Schrift zu stützen. zeigt anhand des biblischen Befundes, dass Ausnahmen möglich sind, selbst wenn Worte wie "alle", "keiner", "immer", "jeder" verwendet werden (Pauschalstil in 1.Kor 12.3 - Mt 7,21 / Mt 5,34 - 1.Thes 2,5 / 1.Kor 2,15 - Rö 11,33 / Tit 1,12-13). Damit ist klar, dass die Bibel keine Aussage darüber macht, ob sie fehlerhafte Aussagen enthält oder nicht.
11 unterdrückt, verschweigt oder manipuliert Befunde (vgl. Hiob 13,2-11), die den Erwartungen traditionell-bibeltreuer Theologen widersprechen und verstößt deshalb gegen die von Jesus geforderte "Verlässlichkeit". bejaht die Pflicht zu ungeschönter und redlicher Wahrnehmung des biblischen (2.Kor 4,2) und seelsorgerlichen Befundes, damit der Wert des christlichen Zeugnisses erhalten bleibt (Authentizität).
12 verdrängt oder leugnet ethisch problematische Bibelstellen, die mit den Qualitätsmaßstäben Jesu unvereinbar sind, da dem Gläubigen grundsätzlich kein Recht zugestanden werden kann, etwas in der Bibel zu überprüfen. Dadurch ist sie unfähig, glaubwürdig zu erklären, wie diese Bibelstellen der "Erziehung zur Gerechtigkeit" (2.Tim 3,16) dienen sollen. verdrängt nichts, sondern fragt bei jedem Bibelwort nach der für den Glauben nützlichen pädagogischen Funktion (2.Tim 3,16). Sie erkennt, dass der geistlich gesinnte Gläubige (1.Kor 2,15) Bibeltexte mit den Maßstäben Jesu vergleichen und diejenigen, die ihnen widersprechen, verbessern darf und soll ("Übungstexte"), so wie Maleachi und Jesus uns zum Vorbild die Scheidungsregelung verbessert haben (Mal 2,14 / Mt 19,8-9).
13 erschwert Menschen infolge der fehlenden Auflösung widersprüchlicher Aussagen über den Charakter Gottes das Gottvertrauen, sodass Heilsgewissheit das Privileg von Menschen bleibt, die dank einer ermutigenden Biographie Optimisten sein können. löst die widersprüchlichen Aussagen über den Charakter Gottes glaubwürdig auf und ermöglicht damit auch Menschen das Gottvertrauen, die von aus ihrer Biographie her eigentlich nur mit dem Missfallen und Unsegen Gottes rechnen können.
14 pflegt eine Zustimmungskultur, in der Berichte über seelische Schäden durch die vorhandene Theologie nicht zugelassen (Hes 13,10) und von vornherein nur als Hinweis auf das persönliche Versagen des Betroffenen gesehen werden. wünscht nicht nur positive Zeugnisse, sondern sieht in Schadensberichten eine Chance, Theologie zu verbessern. Die Tugend der Selbstkritik darf nicht verlorengehen (Joh 8,46). Die Möglichkeit, dass die Ursache in fehlerhafter oder unredlicher Theologie liegt, wird nicht von vornherein ausgeschlossen (2.Kor 10,18).
15 sie verstößt deshalb deutlich gegen den von Jesus geforderten Grundsatz der "Barmherzigkeit" lässt eine Aufweichung des Grundsatzes der "Barmherzigkeit" nicht zu sondern wertet Schadensberichte mit Hilfe der Qualitätsmaßstäbe Christi aus und bessert die Theologie - wenn nötig - nach (Eph 4,13 ff).
16 wehrt Bibelkritizismus ab, indem sie Gläubige zwingt, sich zu einer Eigenschaft der Bibel zu bekennen, über die die Bibel nichts sagt (völlige Fehlerlosigkeit, Irrtumslosigkeit ) wehrt Bibelkritizismus ab durch geistliche Disziplin, indem nur Auslegung zugelassen wird, die sich auf das Vorbild Jesu berufen kann (Joh 13,15 / Phil 4,9).
17 lässt eigenmächtige Bibelauslegung zu, sofern sie fleischliche Interessen und Machtansprüche traditionell-bibeltreuer Kleriker unterstützt. wehrt eigenmächtige Bibelauslegung ab, indem nur Auslegung zugelassen wird, die sich auf das Vorbild Jesu berufen kann (1.Kor 11,1).
18 erklärt Bewerber um das Pastorenamt, die dem Dogma der Irrtumslosigkeit angesichts des biblischen Befundes nicht zustimmen können, als Glaubensfeinde und verführt sie zum Heucheln, um das Zertifikat zu erhalten. respektiert das Gewissen des Gläubigen und überfordert es grundsätzlich nicht (1.Kor 8,10- 11) und diffamiert und verachtet niemanden, weil er ehrliche Fragen stellt und ehrliche Zweifel hat.
19 erzieht Pastoren schon in der Ausbildung zur Menschenfurcht und dem Wunsch, sich beliebt zu machen, was als Diener Christi disqualifiziert (Gal 1,10) bindet das Gewissen an das Vorbild der Person Jesu, der keine Furcht vor Menschen hatte (Mt 10,28) und die Wahrheit für zumutbar hielt (Joh 18,37).
20 herrscht durch Angst (2.Kor 1,24) vor beruflichen Nachteilen und erpresst damit Zustimmung und Duldung. schüchtert niemand ein, sondern anerkennt die Überzeugungskraft der besseren Argumente (Mk 3,4 / Apg 9,22).
21 lähmt das Urteilsvermögen des Gläubigen, indem sie ihn daran gewöhnt, dass theologische Spezialisten bestimmen, was wahrgenommen werden darf. schärft das Urteilsvermögen des Gläubigen (1.Kor 2,15) durch Stärkung des Gewissens und durch Üben des Urteils an ethisch problematischen Bibeltexten, die den Maßstäben Jesu widersprechen.
22 sät nicht gerechtfertigtes Misstrauen und Ablehnung gegenüber Gläubigen, die die Bevormundung durch theologische Spezialisten in Frage stellen. schafft Vertrauen, da eine vollständige Auswertung aller relevanten Befunde die selbstverständliche Pflicht aller ehrlichen Gläubigen ist.
23 trägt damit zur Entmündigung der Gläubigen bei. trägt damit zur Mündigkeit und geistlichen Selbständigkeit des Gläubigen bei (Eph 4,14)
24 hat damit die Gläubigen unfähig gemacht, über Unrecht zwischen Geschwistern in einem fairen "Schiedsgericht" zu entscheiden, das Paulus gefordert hat (1.Kor 6,1ff). sorgt für geistliche Autoritätsstrukturen in den Gemeinden (Gal 1,10) und richtet den von Paulus geforderten schiedsgerichtlichen Dienst ein.
25 lässt infolgedessen zu, dass Christen in vielen Gemeinden verboten wird, sich an ein weltliches Gericht zu wenden, obwohl sich anderseits niemand intern für den Ausgleich des Schadens einsetzt. verpflichtet die Gemeinde, sich intern für den geschädigten Mitchristen einzusetzen (Hes 34,2- 4 / 22) und in der Predigt sowie in persönlicher Ermahnung das gleichgültige Gewissen des Täters aufzuwecken entsprechend 1.Kor 12,26: "wenn ein Glied leidet, leiden alle anderen Glieder mit."
26 lässt infolgedessen immer wieder Christen auf ihrem Schaden sitzen und niemanden stört es. Damit verstößt man gegen den von Jesus geforderten Qualitätsgrundsatz der "Gerechtigkeit" (Mt 23,23) lässt eine Aufweichung des Grundsatzes der "Gerechtigkeit" nicht zu (Spr 28,5 / Rö 1,18), sondern betrachtet ihn als wesentlich für die echte Gemeinschaft der Heiligen.

Vermeintliche Bibeltreue ist geistliches FALSCHGELD, der echten Währung zum Verwechseln ähnlich! Sie entzieht sich der Qualitätskontrolle durch die Maßstäbe Jesu, untergräbt die Glaubwürdigkeit, lähmt das Urteilsvermögen, schwächt dadurch die Widerstandskraft gegenüber sektiererischen Tendenzen, macht unsensibel für geistliche Autorität und prophetische Mahnung und dient fleischlichen Wünschen nach Macht, Geld, Einfluss und Ansehen. Sie fördert die Entmündigung der Gläubigen und macht sie unfähig, allzumenschlichen religiösen Bedürfnissen zu misstrauen. Sie ist mitverantwortlich dafür, dass Recht und Fairness in der Gemeinde und zwischen Gläubigen immer weniger gelten. Sie ist der "Sauerteig der Schriftgelehrten" (Mt 16,6), der die Gemeinden unterwandert, wie Sauerteig den Teig durchdringt.

Zieht das Falschgeld aus dem Verkehr!

Meidet den frommen Selbstbetrug!

Treue zur Bibel ist das Fundament des Glaubens.

Echte Bibeltreue!

Wichtig: Leider wird dieses Falschgeld in der irrigen Überzeugung, es sei richtiges, sehr häufig auch von gutgläubigen Christen weitergegeben!

Machen Sie deshalb ihre Mitchristen auf die Unterschiede zwischen echter und vermeintlicher Bibeltreue aufmerksam, z.B. indem Sie auf diesen Link per mail, Website, Inserat oder per Visitenkarte hinweisen (Speichern mit Klick auf rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..."):

HINWEIS: Die Vorlagen für Inserate und Visitenkarten können zur Zeit nicht abgerufen werden, da sie mit einem neuen Logo versehen werden.

Text: "Bibel-Hilfe kaum bekannt" als Inserat Visitenkarten

Text: "Schärfen sie Ihre Urteilskraft mit Hilfe der Bibel!" als Inserat Visitenkarten

Text: "Gefahren in der Gemeinde ?" als Inserat Visitenkarten

Text: "Erkennen Sie die Würde des Glaubens?" als Inserat Visitenkarten

Text: "Dürfen bibeltreue Pfarrer die Bibel zensieren...?" als Inserat Visitenkarten

Der Hinweis mit einer Visitenkarte ist auch anonym möglich.

 

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